Beschreibung
Set aus zwei Manilla-Bronzearmreifen aus Westafrika, 19./20. Jahrhundert, mit geometrischen Mustern und einer schön gelebten Patina. Diese Bronzeobjekte kombinierten eine dekorative Funktion mit ihrer Rolle als Handelsgeld.
Herkunft und Bedeutung
Manillas waren eine Form von vormonitärem Handelsgeld in Westafrika. Sie wurden für Marktransaktionen, als Brautpreis und bei zeremoniellen Anlässen verwendet. Über portugiesische und später auch niederländische Händler zirkulierten sie ab dem 16. Jahrhundert und spielten eine Rolle im transatlantischen Handel. Im 19./20. Jahrhundert wurden sie vor allem beim Handel mit Palmöl und bei lokalen Austauschvorgängen eingesetzt. Dieser Satz stammt aus einer Privatsammlung in Castricum.
Maße & Zustand
Außendurchmesser: ca. 10 cm und 8,5 cm
Höhe: ca. 2,5 cm & 2 cm
Zustand: Gebrauchsspuren und eine natürliche Patina, altersgerecht.
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