Beschreibung
Mächtiges Yaka-Kraftbild aus der DR Kongo mit zurückhaltender Ausstrahlung und deutlichen Spuren ritueller Nutzung.
Dieses ausdrucksstarke Bild zeigt eine stehende Figur mit einem langgestreckten Kopf und einem geschlossenen, ruhigen Gesichtsausdruck. Der Körper ist mit altem Textil und Schnur umwickelt, was auf rituelle Handlungen hindeutet, bei denen die Figur aktiv als Kraft- oder Schutzobjekt eingesetzt wurde. Reste von weißen und dunklen Pigmenten im Gesicht verstärken den spirituellen Charakter.
Das Bild wird der Yaka-Kultur aus der DR Kongo zugeschrieben und weist Merkmale auf, die an sogenannte erinnern DikidikiFiguren, bekannt für ihre Rolle innerhalb schützender und aktivierender Rituale. Die schlichte, ausgewogene Gestaltung und die sichtbaren Gebrauchsspuren verleihen dem Objekt eine überzeugende Präsenz.
Herkunft und Bedeutung
Innerhalb der Yaka-Kultur wurden Kraftfiguren als Vermittler zwischen der sichtbaren und der unsichtbaren Welt eingesetzt. Sie fungierten als Träger spiritueller Energie und wurden bei Heilung, Schutz und sozialen Ritualen verwendet. Dieses Exemplar stammt aus dem Sammlung Werner Fischer en später aus der Sammlung von Kelim Braun, was zur Zuverlässigkeit und zum Sammlerwert beiträgt.
Maße & Zustand
Höhe (ohne Stativ): ca. 26 cm
Breite: ca. 7 cm
Tiefe: ca. 7 cm
Guter, authentischer Zustand mit deutlichen Spuren von Alter und ritueller Nutzung. Textilien und Schnüre sind original und weisen Abnutzung auf; dies ist typisch für die Art und verstärkt den Charakter.
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